Angebote zu "Hoffmanns" (22 Treffer)

Kategorien

Shops

Glanzmann, C: Spezielle Strahlentherapie Malign...
54,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Erscheinungsdatum: 18.04.2012, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Spezielle Strahlentherapie Maligner Tumoren Teil 6/ Radiation Therapy of Malignant Tumours Part 6, Auflage: Softcover reprint of the original 1st ed. 1985, Autor: Glanzmann, C. // Gutjahr, P. // Hellriegel, W. // Hoffmanns, H. W. // Kutzner, J. // Lütolf, U. M. // Piroth, H. D., Verlag: Springer Berlin Heidelberg // Springer Berlin, Sprache: Deutsch, Rubrik: Medizin // Andere Fachgebiete, Seiten: 724, Informationen: Paperback, Gewicht: 1738 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 07.07.2020
Zum Angebot
Das "Preislied" (L 56,14) Walthers von der Voge...
12,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Veranstaltung: Hauptseminar, 41/57 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Aufgabe der vorliegenden Arbeit ist darzustellen, inwiefern die Rezeption des "Preislieds" Walthers von der Vogelweide in Hoffmanns von Fallersleben "Lied der Deutschen" als exemplarischer Fall der nationalen Vereinnahmung Walthers im 19. Jahrhundert gesehen werden kann. In dem sich an die Einleitung anschließenden zweiten Kapitel wird Walthers "Preislied" analysiert und interpretiert. Die Zitierweise bezieht sich dabei auf die von Ch. Cormeau herausgegebene Walther-Edition K. Lachmanns. Besondere Berücksichtigung erfahren in diesem Kapitel die von P. Wapnewski als essentiell für das Verständnis des Liedes herausgearbeiteten vier "Bedingtheiten" und die Bedeutungsanalyse des mittelhochdeutschen Wortes "tiusch", die zeigen soll, aus welchen Gründen das Lied zu einem späteren Zeitpunkt missverstanden werden konnte. Im dritten Kapitel wird die Bedeutung Walthers allgemein für das 19. Jahrhundert und speziell für den Vormärzlyriker Hoffmann von Fallersleben erörtert. Dabei soll untersucht werden, inwiefern der historische Kontext des 19. Jahrhunderts die Rezeption Walthers beeinflusste. Im vierten Kapitel wird zunächst auf Hoffmanns von Fallersleben "Lied der Deutschen" eingegangen, um zu erarbeiten, an welchen Stellen des Liedes sich Hoffmann von Walthers "Preislied" inspirieren ließ und um zu erläutern, inwiefern man bei dieser literarischen Rezeption des "Preislieds" von einer nationalen Vereinnahmung Walthers sprechen kann. Abschließend werden Rezeptions- und Wirkungsgeschichte von "Preislied" und "Lied der Deutschen" zueinander in Bezug gesetzt, um zu zeigen, inwiefern beide Lieder als Ausdruck der "Horizonthaftigkeit des Verstehens" im Sinne Gadamers gesehen werden können. Im Anhang der Arbeit findet sich als Hilfe für eine vertiefende Beschäftigung mit dem Thema eine dreigeteilte Bibliographie zum "Lied der Deutschen", zum "Preislied" und zur Rezeption des "Preislieds" im "Lied der Deutschen".

Anbieter: buecher
Stand: 07.07.2020
Zum Angebot
Das "Preislied" (L 56,14) Walthers von der Voge...
13,40 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Veranstaltung: Hauptseminar, 41/57 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Aufgabe der vorliegenden Arbeit ist darzustellen, inwiefern die Rezeption des "Preislieds" Walthers von der Vogelweide in Hoffmanns von Fallersleben "Lied der Deutschen" als exemplarischer Fall der nationalen Vereinnahmung Walthers im 19. Jahrhundert gesehen werden kann. In dem sich an die Einleitung anschließenden zweiten Kapitel wird Walthers "Preislied" analysiert und interpretiert. Die Zitierweise bezieht sich dabei auf die von Ch. Cormeau herausgegebene Walther-Edition K. Lachmanns. Besondere Berücksichtigung erfahren in diesem Kapitel die von P. Wapnewski als essentiell für das Verständnis des Liedes herausgearbeiteten vier "Bedingtheiten" und die Bedeutungsanalyse des mittelhochdeutschen Wortes "tiusch", die zeigen soll, aus welchen Gründen das Lied zu einem späteren Zeitpunkt missverstanden werden konnte. Im dritten Kapitel wird die Bedeutung Walthers allgemein für das 19. Jahrhundert und speziell für den Vormärzlyriker Hoffmann von Fallersleben erörtert. Dabei soll untersucht werden, inwiefern der historische Kontext des 19. Jahrhunderts die Rezeption Walthers beeinflusste. Im vierten Kapitel wird zunächst auf Hoffmanns von Fallersleben "Lied der Deutschen" eingegangen, um zu erarbeiten, an welchen Stellen des Liedes sich Hoffmann von Walthers "Preislied" inspirieren ließ und um zu erläutern, inwiefern man bei dieser literarischen Rezeption des "Preislieds" von einer nationalen Vereinnahmung Walthers sprechen kann. Abschließend werden Rezeptions- und Wirkungsgeschichte von "Preislied" und "Lied der Deutschen" zueinander in Bezug gesetzt, um zu zeigen, inwiefern beide Lieder als Ausdruck der "Horizonthaftigkeit des Verstehens" im Sinne Gadamers gesehen werden können. Im Anhang der Arbeit findet sich als Hilfe für eine vertiefende Beschäftigung mit dem Thema eine dreigeteilte Bibliographie zum "Lied der Deutschen", zum "Preislied" und zur Rezeption des "Preislieds" im "Lied der Deutschen".

Anbieter: buecher
Stand: 07.07.2020
Zum Angebot
Die psychoanalytische Deutung literarischer Wer...
21,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 2, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Freud und Kritische Theorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die am häufigsten und vor allem die am gegensätzlichsten interpretierte Erzählung E.T.A. Hoffmanns ist der Sandmann. Durch die vielschichtige und mehrdimensionale Struktur des Werkes ist es bis heute nicht einfach den Überblick zu behalten und wirklich zu verstehen, worum es eigentlich geht. Daran haben auch die aus unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen angebotenen Erklärungsansätze nicht wirklich etwas ändern können. Mindestens genauso unterschiedlich wie ihre Vorgehensweisen bei der Interpretation sind nämlich auch ihre (mitunter ideologischen) Sichtweisen, die dem Werk einen Stempel aufzudrücken versuchen. Der Sandmann lebt von der Irritation und er produziert Irritation. Es kann nicht Aufgabe dieser Hausarbeit sein, alle Ansichten erschöpfend zu diskutieren. Einen besonderen Beitrag zum Sandmann lieferte jedoch Sigmund Freud im Jahre 1919 in einer Arbeit über 'Das Unheimliche'. Diese wird mir als Grundlage dieser Hausarbeit dienen, in der die zentrale Fragestellung wie folgt lauten soll: Wie funktioniert psychoanalytische Literaturwissenschaft und wie wirkt sich dieses Modell auf die Deutung des Sandmann aus? Um diese Frage zu beantworten, werde ich wie folgt vorgehen: Nach einer eingehenden Betrachtung der psychoanalytischen Theorie zur Deutung literarischer Werke, werde ich eine schwerpunktmässige Inhaltsangabe des Sandmannes vornehmen. Damit wäre dann das 'theoretische Rüstzeug' sowie das 'Forschungsobjekt' gegeben. Dann werde ich genauer auf Freuds Interpretation des Sandmanns eingehen um schliesslich zu einer Alternative von Gisela Köhler zu kommen. In ihrer Dissertation über das Werk E.T.A. Hoffmanns bringt sie einige interessante Diskussionsbeiträge. Schliesslich werde ich noch einmal auf die psychoanalytische Literaturwissenschaft zurückkommen, um Kritik sowie Möglichkeiten dieses Modells aufzuzeigen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.07.2020
Zum Angebot
E. T. A. Hoffmanns 'Der Sandmann'. Der Zusammen...
21,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Angelehnt an Bildkunst und Musik wird um 1800 auch die literarische Gestaltung einer nächtlichen Szene mit ,Nachtstück', seltener ,Vigilie', bezeichnet. Nachtstücke entsprechen dem Interesse der Romantik an Geistererscheinungen, Träumen oder auch Magnetismus. Material und gedankliches Rüstzeug lieferte dazu die romantische Naturphilosophie. Der Sandmann ist das erste von E. T. A. Hoffmanns Nachtstücken, einem zweiteiligen Zyklus, der Ende 1817 erschien. Allgemein war der Begriff im 15. Jahrhundert für Gemälde eingeführt worden, die eine Szene in einem nächtlichen Innenraum oder der Natur darstellten und stets einen starken Hell-Dunkel-Kontrast aufweisen. Dieses Prinzip des Zwielichts ist auch für Hoffmanns Sandmann massgeblich. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der Begriff des Nachtstückes ebenfalls für literarische Werke verwendet, die in der Nacht spielten oder eine schauerliche Stimmung vermittelten. Tatsächlich spielt Der Sandmann vor allem nachts, doch der eigentliche Grund, weshalb er als Nachtstück bezeichnet werden kann, ist die unheimliche Gestalt des Sandmanns. Sie verleiht der Geschichte die gruselige Stimmung. Coppelius/Coppola erscheint als eine dunkle Macht; ob er jedoch wirklich der von Nathanael so gefürchtete Sandmann ist, bleibt ungeklärt. Dadurch, dass die Geschichte mit Briefen von Nathanael und Claras beginnt, kann der Leser sich in Figuren hineindenken. Er kann jedoch nicht wissen, ob Nathanael sich als Wahnsinniger in seiner Geistesgestörtheit den Sandmann nur einbildet, oder ob dieser wirklich existent und nur für die anderen fiktiven Figuren nicht sichtbar ist. Die Thematik des Unheimlichen behandelte Sigmund Freud in seinem gleichnamigen Aufsatz, der unter Punkt fünf behandelt wird. Danach wurde Der Sandmann zum me

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.07.2020
Zum Angebot
Die psychoanalytische Deutung literarischer Wer...
8,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 2, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Freud und Kritische Theorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die am häufigsten und vor allem die am gegensätzlichsten interpretierte Erzählung E.T.A. Hoffmanns ist der Sandmann. Durch die vielschichtige und mehrdimensionale Struktur des Werkes ist es bis heute nicht einfach den Überblick zu behalten und wirklich zu verstehen, worum es eigentlich geht. Daran haben auch die aus unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen angebotenen Erklärungsansätze nicht wirklich etwas ändern können. Mindestens genauso unterschiedlich wie ihre Vorgehensweisen bei der Interpretation sind nämlich auch ihre (mitunter ideologischen) Sichtweisen, die dem Werk einen Stempel aufzudrücken versuchen. Der Sandmann lebt von der Irritation und er produziert Irritation. Es kann nicht Aufgabe dieser Hausarbeit sein, alle Ansichten erschöpfend zu diskutieren. Einen besonderen Beitrag zum Sandmann lieferte jedoch Sigmund Freud im Jahre 1919 in einer Arbeit über 'Das Unheimliche'. Diese wird mir als Grundlage dieser Hausarbeit dienen, in der die zentrale Fragestellung wie folgt lauten soll: Wie funktioniert psychoanalytische Literaturwissenschaft und wie wirkt sich dieses Modell auf die Deutung des Sandmann aus? Um diese Frage zu beantworten, werde ich wie folgt vorgehen: Nach einer eingehenden Betrachtung der psychoanalytischen Theorie zur Deutung literarischer Werke, werde ich eine schwerpunktmässige Inhaltsangabe des Sandmannes vornehmen. Damit wäre dann das 'theoretische Rüstzeug' sowie das 'Forschungsobjekt' gegeben. Dann werde ich genauer auf Freuds Interpretation des Sandmanns eingehen um schliesslich zu einer Alternative von Gisela Köhler zu kommen. In ihrer Dissertation über das Werk E.T.A. Hoffmanns bringt sie einige interessante Diskussionsbeiträge. Schliesslich werde ich noch einmal auf die psychoanalytische Literaturwissenschaft zurückkommen, um Kritik sowie Möglichkeiten dieses Modells aufzuzeigen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.07.2020
Zum Angebot
Intertextuelle Bezüge zu E. T. A. Hoffmanns Wer...
40,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Deutsch - Deutsch als Fremdsprache / Zweitsprache, Note: 1,7, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie), 75 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Magisterarbeit des Instituts für Deutsch als Fremdsprachenphilologie der Universität Heidelberg befasst sich mit den intertextuellen Bezügen in Andrej Tarkowskijs Filmszenario Hoffmanniana zu E.T.A. Hoffmanns Werk und Leben. Die Arbeit untersucht anhand von Grundsatzfragen der intertextuellen Methodik das Filmszenario. Die Ergebnisse belegen die unvollständigen Quellenangaben der Tarkowskij-Edition BD. II und vervollständigen anhand von weiteren Prätexten E.T.A. Hoffmanns die Quellenlage. So fällt es dem Leser leichter, die Textbezüge zu finden und einzuordnen, sowie Zusammenhänge herzustellen, die ein ganzheitliches Bild von E.T.A. Hoffmanns Leben, Werk und Figuren ergeben, um schliesslich eine Verbindung zu Tarkowskijs künstlerisch-ästhetischer Bildwelt zu erschliessen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.07.2020
Zum Angebot
Das 'Preislied' (L 56,14) Walthers von der Voge...
9,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Veranstaltung: Hauptseminar, 41/57 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Aufgabe der vorliegenden Arbeit ist darzustellen, inwiefern die Rezeption des 'Preislieds' Walthers von der Vogelweide in Hoffmanns von Fallersleben 'Lied der Deutschen' als exemplarischer Fall der nationalen Vereinnahmung Walthers im 19. Jahrhundert gesehen werden kann. In dem sich an die Einleitung anschliessenden zweiten Kapitel wird Walthers 'Preislied' analysiert und interpretiert. Die Zitierweise bezieht sich dabei auf die von Ch. Cormeau herausgegebene Walther-Edition K. Lachmanns. Besondere Berücksichtigung erfahren in diesem Kapitel die von P. Wapnewski als essentiell für das Verständnis des Liedes herausgearbeiteten vier 'Bedingtheiten' und die Bedeutungsanalyse des mittelhochdeutschen Wortes 'tiusch', die zeigen soll, aus welchen Gründen das Lied zu einem späteren Zeitpunkt missverstanden werden konnte. Im dritten Kapitel wird die Bedeutung Walthers allgemein für das 19. Jahrhundert und speziell für den Vormärzlyriker Hoffmann von Fallersleben erörtert. Dabei soll untersucht werden, inwiefern der historische Kontext des 19. Jahrhunderts die Rezeption Walthers beeinflusste. Im vierten Kapitel wird zunächst auf Hoffmanns von Fallersleben 'Lied der Deutschen' eingegangen, um zu erarbeiten, an welchen Stellen des Liedes sich Hoffmann von Walthers 'Preislied' inspirieren liess und um zu erläutern, inwiefern man bei dieser literarischen Rezeption des 'Preislieds' von einer nationalen Vereinnahmung Walthers sprechen kann. Abschliessend werden Rezeptions- und Wirkungsgeschichte von 'Preislied' und 'Lied der Deutschen' zueinander in Bezug gesetzt, um zu zeigen, inwiefern beide Lieder als Ausdruck der 'Horizonthaftigkeit des Verstehens' im Sinne Gadamers gesehen werden können. Im Anhang der Arbeit findet sich als Hilfe für eine vertiefende Beschäftigung mit dem Thema eine dreigeteilte Bibliographie zum 'Lied der Deutschen', zum 'Preislied' und zur Rezeption des 'Preislieds' im 'Lied der Deutschen'.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.07.2020
Zum Angebot
E. T. A. Hoffmann 'Der Sandmann'. Der Zusammenh...
15,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Angelehnt an Bildkunst und Musik wird um 1800 auch die literarische Gestaltung einer nächtlichen Szene mit ,Nachtstück', seltener ,Vigilie', bezeichnet. Nachtstücke entsprechen dem Interesse der Romantik an Geistererscheinungen, Träumen oder auch Magnetismus. Material und gedankliches Rüstzeug lieferte dazu die romantische Naturphilosophie. Der Sandmann ist das erste von E. T. A. Hoffmanns Nachtstücken, einem zweiteiligen Zyklus, der Ende 1817 erschien. Allgemein war der Begriff im 15. Jahrhundert für Gemälde eingeführt worden, die eine Szene in einem nächtlichen Innenraum oder der Natur darstellten und stets einen starken Hell-Dunkel-Kontrast aufweisen. Dieses Prinzip des Zwielichts ist auch für Hoffmanns Sandmann massgeblich. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der Begriff des Nachtstückes ebenfalls für literarische Werke verwendet, die in der Nacht spielten oder eine schauerliche Stimmung vermittelten. Tatsächlich spielt Der Sandmann vor allem nachts, doch der eigentliche Grund, weshalb er als Nachtstück bezeichnet werden kann, ist die unheimliche Gestalt des Sandmanns. Sie verleiht der Geschichte die gruselige Stimmung. Coppelius/Coppola erscheint als eine dunkle Macht; ob er jedoch wirklich der von Nathanael so gefürchtete Sandmann ist, bleibt ungeklärt. Dadurch, dass die Geschichte mit Briefen von Nathanael und Claras beginnt, kann der Leser sich in Figuren hineindenken. Er kann jedoch nicht wissen, ob Nathanael sich als Wahnsinniger in seiner Geistesgestörtheit den Sandmann nur einbildet, oder ob dieser wirklich existent und nur für die anderen fiktiven Figuren nicht sichtbar ist. Die Thematik des Unheimlichen behandelte Sigmund Freud in seinem gleichnamigen Aufsatz, der unter Punkt fünf behandelt wird. Danach wurde Der Sandmann zum meistinterpretierten Werk Hoffmanns. Neben dem 'Unheimlichen', das in der Arbeit in das Thema der Augenangst mit einbezogen wird, befasst sie sich hauptsächlich mit dem Thema der Augen. Um einen Einstieg in die Thematik der Augen und auch der Automaten zu finden, wird zu Beginn über die Geschichte der Automaten berichtet; danach werden die Augen der (Haupt-) Figuren und das, was sie aussagen, näher beschrieben. Anschliessend geht es um die Problematik Auge und Automat, wobei der Blick auf die zentralen Begriffe wie Organismus/Mechanismus,

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.07.2020
Zum Angebot